Sonntag, 3. Mai 2015

Viermal vier Jahreszeiten – eine Bildgeschichte

Viermal vier Jahreszeiten – eine Bildgeschichte

Im Frühjahr 2011 wurde die “Energiewende”-Politik offiziell gestartet.
Wie sich diese im Verhältnis zu ihren Zielen darstellt, warum der “Lastesel” in Wahrheit ein Faultier ist und woran die Windkraft scheitern wird, haben wir seitdem immer wieder schriftlich und mündlich dargestellt. Mittlerweile sind die unserem Kalender Struktur verleihenden Zeitabschnitte allesamt viermal vergangen. 
Im Folgenden finden Sie die Zwischenbilanz als Bildgeschichte – die Realität nach vier Jahren “forciertem Übergang ins regenerative Zeitalter“.
Bild 1 – Photovoltaik. Installierte Leistung vs. geleistete Arbeit.
Photovoltaik-Anlagen.
Die installierte Leistung (rote Linie) wurde kontinuierlich erhöht, das Heer derjenigen, die über das EEG für 20 Jahre lang feste Vergütungen erhalten sowie die mit Spiegelflächen überzogenen Dächer und Wiesen wurden stetig ausgeweitet. Nur unwesentlich erhöht hat sich hingegen die gesamte Einspeisung der Anlagen, sprich die geleistete Arbeit (dunkles Zackenprofil). Bei exakt Null verharrt die gesicherte Leistung – es bleibt nachts dunkel.
Bild 2 – Windkraft. Installierte Leistung vs. geleistete Arbeit.
Windkraftanlagen.
Die installierte Leistung (rote Linie) wurde kontinuierlich erhöht, das Heer derjenigen, die über das EEG für 20 Jahre lang feste Vergütungen erhalten und die mit Subventionspropellern zugestellten Landschaften wurden stetig ausgeweitet. Nur unwesentlich erhöht hat sich hingegen die gesamte Einspeisung der Anlagen, sprich die geleistete Arbeit (dunkles Zackenprofil). Bei praktisch Null verharrt die gesicherte Leistung. Die erhoffte Sockelbildung (“irgendwo weht immer Wind“) bleibt reines Wunschdenken.
Wer sich angesichts dieser Daten dazu versteigt, von “einer Glättung der Einspeisung durch weiteren Ausbau” zu reden, ist in der Sache nicht kundig oder schlicht ein Betrüger
Bild 3 – Windkraft und Photovoltaik. Installierte Leistung vs. geleistete Arbeit.
Die “Säulen der Energiewende“.
Die installierte Leistung (rote Linie) wurde beträchtlich erhöht, die tatsächliche Einspeisung variiert zufällig zwischen verschieden großen Bruchteilen. Die sicher zur Verfügung stehende Leistung verharrt bei Null. Die naive Aussage “Wind und Sonne ergänzen sich gut” – vertreten durch Herrn Rainer Baake – trifft erwiesenermaßen nicht zu. Schließlich muss der Ausgleich nicht “auf die Dauer und im Durchschnitt” sondern in jedem Augenblick erfolgen. Denn Speichermöglichkeiten gibt es bekanntlich nicht mal im Ansatz.
Ganz offenkundig führt der weitere Ausbau lediglich dazu, dass der Stress der Netzbetreiber steigt, dass immer häufiger nicht produzierter Strom vergütet wird und die Preise für die Verbraucher steigen.
Energiewirtschaftlich ist dieser Ausbau nicht zu rechtfertigen und im Hinblick auf eine wohldefinierte Energiewende vollkommen unbedeutend: Schließlich tragen Windkraft und Photovoltaik zusammen nur zwei Prozent zu unserem Energiebedarf bei.



Quelle: Vernunftkraft.de, Die Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik





Donnerstag, 16. April 2015

Windkraft auf Abstand - Ja zu 10H

Die "Alternative für Deutschland - AfD" startet in NRW eine Volksinitiative:
 
Windkraft auf Abstand - Ja zu 10H
 

Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuches in Nordrhein-Westfalen
(BauGB-AG NRW)

§ 1 Abstand von Anlagen der Windenergie
(1) § 35 Abs. 1 Nr. 5 BauGB findet auf Vorhaben, die der Erforschung, Entwicklung oder Nutzung der Windenergie dienen, nur Anwendung, wenn diese Vorhaben einen Mindestabstand vom 10-fachen ihrer Höhe zu Wohngebäuden in Gebieten mit Bebauungsplänen (§ 30 BauGB), innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile (§ 34 BauGB) – sofern in diesen Gebieten Wohngebäude nicht nur ausnahmsweise zulässig sind – und im Geltungsbereich von Satzungen nach § 35 Abs. 6 BauGB einhalten.
(2) Höhe im Sinn des Abs. 1 ist die Nabenhöhe zuzüglich Radius des Rotors. Der Abstand bemißt sich von der Mitte des Mastfußes bis zum nächstgelegenen Wohngebäude, das im jeweiligen Gebiet im Sinn des Abs. 1 zulässigerweise errichtet wurde bzw. errichtet werden kann.
§ 2 Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.

Freitag, 12. Dezember 2014

Fröhliche Weihnachten !

Eine besondere Weihnachtsüberraschung haben unsere Großinvestoren parat.

Nachdem am 3.12.2014 der neue Flächennutzungsplan festgestellt worden ist, wird wieder gebaggert. Zwar hatten wir das an anderer Stelle erwartet und den Tageszeitungen sind ja auch entsprechende Baugenehmigungen zu entnehmen, aber enige von uns haben sicherlich schon die Baggerarbeiten an der Leiberger Strasse bemerkt.

 Laut Aussage der Stadt Wünnenberg beglücken uns die Investoren im Haarener Windpark mit weiteren 8 Windkraftwerken.

 
3 davon, werden auf die Hegensdorfer Seite der Leiberger Straße gebaut werden. Kleinste Entfernung zur Wohnbebauung sind dann etwa 1.600 Meter. Kleinste Entfernung zum Ort etwa 1.800 Meter.

Wir Bürger hatten gedacht, dass das Gebiet bereits zugebaut ist und weitere Anlagen sich gegenseitig behindern würden.
Aber die Investoren haben sich überlegt, dass die Anlagen deutlich näher zusammenstehen können als bisher.
Eigene Gutachten der Investoren belegen, dass dabei doch nicht so viele Turbulenzen entstehen, wie bisher gedacht.


Eine schöne Überraschung in der besinnlichen Vorweihnachtszeit.


Oder doch nicht?



(Quelle: Lärmstopp Bürener Land, 12.12.2014)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Schwere Arbeitsunfälle in Windmühle

Im Windpark Bad Wünnenberg bei Helmern ist am Mittwoch ein 60-jähriger Arbeiter schwer verletzt worden. Der Mann aus Berlin war gemeinsam mit Kollegen im Turm einer Windenergieanlage mit der Installationsarbeiten beschäftigt. Ein etwa 750 Kilo schwerer Schaltschrank sollte eingebaut werden. Das Schwerlastseil, mit dem der Schrank gesichert war, riss aus unbekannter Ursache, sodass der Schrank auf den Arbeiter kippte. Der Mann wurde bis zu den Hüften eingeklemmt und schwer verletzt. Mit einem Rettungswagen kam der 60-Jährige in ein Krankenhaus nach Paderborn. Die Polizei schaltete das Amt für Arbeitsschutz ein und stelle das Sicherungsseil sicher.