Nachricht aus Lichtenau: Auch hier wird Hilfe benötigt. Informiert euch auch hier denn Lichtenau grenzt mit seinem Windpark an Bad Wünnenberg.
Auf ausdrücklichen Wunsch unserer Bürgerinitiative ProLichtenau hat Bürgermeister Merschjohann eine Bürgerfragestunde unter Beteiligung der Ratsmitglieder der Stadt Lichtenau angesetzt.
Ein Novum in Lichtenau!
Die Bürgerfragestunde beginnt Donnerstag, den 03.April 2014 um 18:00 im Technologiezentrum Lichtenau.
Wir sind alle im erheblichen Maß betroffen, wenn schon jetzt Anträge zum Bau von mehr als 80 Windgiganten vorliegen und unser Bürgermeister mit weiteren Anträgen rechnet.
Es geht um unsere Heimat, unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und auch
um unser Vermögen und die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.
Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, dann haben wir schon verloren.
Bringt Freunde und Nachbarn mit und leitet diese Email an alle Bekannten weiter.
Was man durch Präsenz erreichen kann, hat die Bürgerversammlung am Mittwoch mit rund 600 Teilnehmern in Bad Wünnenberg gezeigt. Die Proteste in Bad Wünnenberg, Leiberg und Büren haben bei Politikern und Behörden mächtig Eindruck gemacht und erzeugen bisher nicht vorhandene Aktivitäten in Bezug auf den Windkraftwahnsinn.
Die Bürgerinitiative „ProLichtenau“ will dafür Sorgen und Druck ausüben, damit es nicht bei schönen Worten und Versprechungen bleibt, sondern auch Taten folgen.
Zur Erinnerung nachfolgend die Karte vom Kreis Paderborn zur Konzentration der Windkraftanlagen. Demnach werden sich in Lichtenau demnächst 136 Windräder (Höhe 200 m!!) drehen. Die roten Balken zeigen die geplanten Anlagen. Stand 28.01.2014 sind es 77 Anlagen. Wie oben erwähnt liegen der Stadt inzwischen über 80 Anträge auf Neubau vor – Tendenz steigend. Und demnächst auch noch in unseren Wäldern!!
Keine Errichtung von Windkraftanlagen östlich der B480 und Oberfeld im Stadtgebiet Bad Wünnenberg
Montag, 31. März 2014
Mittwoch, 26. März 2014
Informationsveranstaltung in Bad Wünnenberg
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| WV 28.3.2014 |
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| NW 28.3.2014 |
Mit mehr Teilnehmern als ursprünglich erwartet fand am 26.3.2014 die Informationsveranstaltung statt.
Über 600 Bürger aus den umliegenden Gemeinden und auch aus HX und HSK waren gekommen um den Ausführungen der Redner zu folgen.
Durch die Versammlung führte Johannes Schäfer und Hubertus Nolte.
Bürgermeister Winfried Menne gab einen kurzen Überblick über Planungen, musste sich aber wegen der bevorstehenden Ratsversammlung am nächsten Tag bezüglich Flächennutzungsplan bedeckt halten.
Bei dieser Gelegenheit konnten für die Petition gegen Paragraph 35 BGb 342 Stimmen gesammelt werden. Zusätzlich wurden von einzelen Aktiven ca 200 Unterschriften abgesendet.
Montag, 24. März 2014
Stromproduktion der Stadt Bad Wünnenberg
In der Stadt sind im vergangenen Abrechungszeitraum 91 000 Megawatt Strom (Stand Oktober 2013) verbraucht worden. Im selben Zeitraum sind 172 000 Megawatt Strom über erneuerbare Energien (Wasserkraft, Photovoltaik, Biogas und Windkraft) in der Stadt produziert worden. 151 000 Megawatt über Windräder. Der Anteil an erneuerbaren Energien lag bei 190 Prozent. Nicht eingerechnet sind die neuen 20 Anlagen zwischen Haaren und Leiberg und noch 20 geplante, die wohl kommen, weil sie in künftigen Windkonzentrationszonen liegen. Danach liege der Anteil an erneuerbaren Energien um das Fünffache höher als der Gesamtstromverbrauch in der 12000-Einwohner-Stadt. »Damit spielen wir nicht Bundesliga wie Herr Lackmann sagt und nicht Champions League, sondern Weltliga«, sagt Hubertus Nolte.
Samstag, 22. März 2014
Initiative will sich wehren
"Windvernunft Bad Wünnenberg" kritsiert ungebremsten Windkraftausbau
Sie will den Investoren den Wind aus den Segeln nehmen: Für die »Initiative Windvernunft Stadt Bad Wünnenberg« ist die Grenze des Ertragbaren an Windrädern im Stadtgebiet erreicht. Sie will sich gegen eine weitere Front an Anlagen zur Wehr setzen - und hat breite Rückendeckung aus der Bevölkerung.
Die Initiative hat 5000 Flyer drucken lassen. In diesen Tagen lässt sie diese an alle 4700 Haushalte in der Stadt verteilen. Die Flyer sind eine Einladung zur Bürgerversammlung. Die Initiative um ihre Sprecher Hubertus Nolte und Johannes Schäfer will am Mittwoch, 26. März, von 20 Uhr an in der Schützenhalle die Einwohner aus der gesamten Stadt Bad Wünnenberg über die Windenergie in der Kurstadt informieren.
Der Flyer beinhaltet einen Appell: »Das Maß ist voll. Das Stadtgebiet 15ad Wünnenberg hat schon jetzt einen großen Beitrag zur regenerativen Energiegewinnung geleistet. Gemeinsam wollen wir Einfluss nehmen und uns wehren«, sagt Hubertus Nolte.
Die Initiative spricht davon, einen Großteil der Bürger auf ihrer Seite zu haben. Wichtig sei es nun, den Bürgern zu vermitteln, dass sie sich beteiligen können, nicht einzeln, aber im Kollektiv, verdeutlicht der Sprecher der Initiative: »Wir wollen gegen die Ohnmacht der einzelnen Bürger vergehen und zusammen einen maßvollen und vernünftigen Weg beschreiten«, gibt er die Marschrichtung vor. Viele Bürger hätten sich in den vergangenen Tagen an die Initiative gewandt. Dabei sei es vielen um die eigene Gesundheit gegangen, erläutert Hubertus Nolte, der Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Kurstadt ist. Die Initiative spricht von einer »Goldgräberstimmung« in der Kurstadt. »Wir verteufeln die Windkraft nicht, wir wollen nur Windvernunft walten lassen«, sagt er.
»Windvernunft Bad Wünnenberg« will die Bürger aufklären und für die Petition sensibilisieren, die der Rheinland-Pfälzer Karl-Heinz Krummeck gestartet hat.
Diese ist bereits von etlichen Kreis-Paderbornern unterschrieben worden und auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlicht. Sie zielt darauf ab, den umstrittenen Paragrafen 35, der der Windenergie im Außenbereich die Privilegierung zuspricht, zu kippen. Dafür bedarf es 50 000 Unterschriften bundesweit. »Dafür wollen wir am Mittwoch auch Unterschriften sammeln«, sagt Johannes Schäfer. Die Initiative fordert angemessene Abstände zwischen Anlagen und Wohnbebauung sowie Entwicklungsmöglichkeilen für die Stadt. Sollte das Oberfeld mit Windrädern bebaut werden, wäre diese Fläche für Bad Wünnenberg »dahin«, sagt Hubertus Nolte. Dort sind sieben Räder beantragt. Die Stadt hatte diese Anträge über den Kreis als Genehmigungsbehörde zurückstellen lassen und vor Gericht nach Klage des Investors Recht bekommen.
Westfälisches Volksblatt 22.3.2014 S.Schwake
Sie will den Investoren den Wind aus den Segeln nehmen: Für die »Initiative Windvernunft Stadt Bad Wünnenberg« ist die Grenze des Ertragbaren an Windrädern im Stadtgebiet erreicht. Sie will sich gegen eine weitere Front an Anlagen zur Wehr setzen - und hat breite Rückendeckung aus der Bevölkerung.
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| Blick auf das Feld oberhalb Leiberg Foto: Alfons Hillebrand |
Die Initiative hat 5000 Flyer drucken lassen. In diesen Tagen lässt sie diese an alle 4700 Haushalte in der Stadt verteilen. Die Flyer sind eine Einladung zur Bürgerversammlung. Die Initiative um ihre Sprecher Hubertus Nolte und Johannes Schäfer will am Mittwoch, 26. März, von 20 Uhr an in der Schützenhalle die Einwohner aus der gesamten Stadt Bad Wünnenberg über die Windenergie in der Kurstadt informieren.
Der Flyer beinhaltet einen Appell: »Das Maß ist voll. Das Stadtgebiet 15ad Wünnenberg hat schon jetzt einen großen Beitrag zur regenerativen Energiegewinnung geleistet. Gemeinsam wollen wir Einfluss nehmen und uns wehren«, sagt Hubertus Nolte.
Die Initiative spricht davon, einen Großteil der Bürger auf ihrer Seite zu haben. Wichtig sei es nun, den Bürgern zu vermitteln, dass sie sich beteiligen können, nicht einzeln, aber im Kollektiv, verdeutlicht der Sprecher der Initiative: »Wir wollen gegen die Ohnmacht der einzelnen Bürger vergehen und zusammen einen maßvollen und vernünftigen Weg beschreiten«, gibt er die Marschrichtung vor. Viele Bürger hätten sich in den vergangenen Tagen an die Initiative gewandt. Dabei sei es vielen um die eigene Gesundheit gegangen, erläutert Hubertus Nolte, der Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Kurstadt ist. Die Initiative spricht von einer »Goldgräberstimmung« in der Kurstadt. »Wir verteufeln die Windkraft nicht, wir wollen nur Windvernunft walten lassen«, sagt er.
»Windvernunft Bad Wünnenberg« will die Bürger aufklären und für die Petition sensibilisieren, die der Rheinland-Pfälzer Karl-Heinz Krummeck gestartet hat.
Diese ist bereits von etlichen Kreis-Paderbornern unterschrieben worden und auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlicht. Sie zielt darauf ab, den umstrittenen Paragrafen 35, der der Windenergie im Außenbereich die Privilegierung zuspricht, zu kippen. Dafür bedarf es 50 000 Unterschriften bundesweit. »Dafür wollen wir am Mittwoch auch Unterschriften sammeln«, sagt Johannes Schäfer. Die Initiative fordert angemessene Abstände zwischen Anlagen und Wohnbebauung sowie Entwicklungsmöglichkeilen für die Stadt. Sollte das Oberfeld mit Windrädern bebaut werden, wäre diese Fläche für Bad Wünnenberg »dahin«, sagt Hubertus Nolte. Dort sind sieben Räder beantragt. Die Stadt hatte diese Anträge über den Kreis als Genehmigungsbehörde zurückstellen lassen und vor Gericht nach Klage des Investors Recht bekommen.
Westfälisches Volksblatt 22.3.2014 S.Schwake
Donnerstag, 20. März 2014
Vorwurf an Politiker
Der Bundesverband WindEnergie wirft den CDU-Politikern des Kreises fehlende Neutralität vor.
Kann diese aber wohl kaum selbst für sich beanspruchen.
Mittwoch, 19. März 2014
Bad Wünnenberg im Brennpunkt?
Heute mal eine Karte, die die Verteilung der Windkraftwerke im Kreis Paderborn aufzeigt.
Ein kurzer Blick genügt, um den Brennpunkt im Kreisgebiet ausfindig zu machen.
Die Städte Lichtenau, Wünnenberg und Büren sind am stärksten vom ungezügelten Ausbau der Windindustrie betroffen.
Laut Aussagen des AERO-Clubs Büren (die Vogelperspektive bietet den besten Überblick) gibt es in Deutschland nur ganz wenige Regionen, die so enorm mit Windkraftwerken zugebaut wurden, wie unser Südkreis...
Die Deutschlandkarte der Online-Petition gegen die Privilegierung der Windkraftwerke bestätigt diese Aussage:
https://www.openpetition.de/map/petition/35-baugb-abschaffung-privilegierte-bauvorhaben-von-windenergieanlagen-im-aussenbereich/karte2.php
Ein kurzer Blick genügt, um den Brennpunkt im Kreisgebiet ausfindig zu machen.
Die Städte Lichtenau, Wünnenberg und Büren sind am stärksten vom ungezügelten Ausbau der Windindustrie betroffen.
Laut Aussagen des AERO-Clubs Büren (die Vogelperspektive bietet den besten Überblick) gibt es in Deutschland nur ganz wenige Regionen, die so enorm mit Windkraftwerken zugebaut wurden, wie unser Südkreis...
Die Deutschlandkarte der Online-Petition gegen die Privilegierung der Windkraftwerke bestätigt diese Aussage:
https://www.openpetition.de/map/petition/35-baugb-abschaffung-privilegierte-bauvorhaben-von-windenergieanlagen-im-aussenbereich/karte2.php
Samstag, 15. März 2014
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